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Liest der MCD 403 (wie der MCD 203 (II) ) auch MP3-CDs und HDCDs?

Der MCD-403 ist ein CD-Laufwerk, das als audiophiles Gerät nicht dazu gedacht war, MP3 Daten wiederzugeben. Aus diesem Grund erhielt er auch einen HDCD-Decoder. Dass es  trotzdem auch MP3-Dateien abspielen kann, ist ein Zusatzfeature, das in der Betriebssoftware

nicht soweit unterstützt wird, dass z.B. im Display Titelname oder andere Informationen über die abgespielten MP3-Dateien angezeigt würden.

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Was ist die Besonderheit des Laufwerks gegenüber anderen Produkten?

Das Ziel der Entwicklung war, nicht einen CD-Player ohne Wandler, sondern ein wirklich gutes Laufwerk zu bauen. Da AA keine eigene Laufwerksmechanik entwickeln wollte, hat der Entwickler Jean-Christian Gesson untersucht, wie sich eine konventionelle Laufwerksmechanik durch elektronische Maßnahmen verbessern lässt. Er kam zu dem Ergebnis, dass es sehr wichtig ist, die Interaktionen der einzelnen Baugruppen über die Stromversorgung zu verhindern.

 

Deshalb 3 Trafos und jeweils eigene Netzteil-Elektronik zur Stromversorgung :


  1. des Spindelmotors des CD-Laufwerks. Motore stellen eine induktive Last dar, Störungen sind nur schwer zu unterdrücken, deshalb eine eigene Versorgung.
  2. des Motors für Vorschub des Lasers und die Servos der Fokusierung (Grund wie 1)

  3. Digitalelektronik und Lademotor der Schublade (dieser wird ja nur betrieben, wenn keine Audiodaten "unterwegs" sind.)

 


Eine weitere Besonderheit ist der AES/EBU-Ausgang Digitalausgang. Hintergrund: Im SPDIF-Format ist kein Wert für max. Jitter enthalten, für die AES/EBU-Scvhnittstelle wird ein Jitter <10ns spezifiziert und natürlich beim MCD 403 eingehalten. Geringerer Jitter sorgt für eine besserer Räumlichkeit. Zusätzlich ist die AES/EBU-Schnittstelle symmetrisch ausgelegt und hat gegenüber SPDIF (500mV) einen höheren Pegel (5V). Sie ist damit weniger störanfällig.


Weiterhin ist die Laufwerksmechanik gegen Vibrationen doppelt geschützt, einmal durch die Montage auf einer 6mm dicken Stahlplatte, die wegen ihrer hohen Masse wirkt, zum Anderen ist die Leseeinheit (Laser incl. Laserführung etc.) in der Laufwerksmechanik auf Gummipuffern gelagert.


Durch diese Maßnahmen klingt bereits das reine Laufwerk unabhängig vom Wandler besser als konventionelle Laufwerke.

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Was bedeutet AES/EBU, um welche Art von Ausgangssignal handelt es sich?

AES/EBU (Audio Engineering Society / European Broadcast Union) ist eine Normen-Organisation, die Normen im professionellen Audiobereich entwickelt. Die eigentlichals AES3 bekannte Schnittstelle zur Übertragung digitzaler Audiodaten wird in Tonstudios und Rundfunkstudios benutzt und hat gegenüber der Consumer-Scvhnittstelle SPDIF (Sony Philips Digital Interface) viele Vorteile:


  1. Im SPDIF-Format ist kein Wert für max. Jitter enthalten, für die AES/EBU-Schnittstelle wird ein Jitter <10ns spezifiziert und natürlich beim MCD 403 auch eingehalten. Geringerer Jitter sorgt für eine besserer Räumlichkeit.

  2. Zusätzlich ist die AES/EBU-Schnittstelle symmetrisch ausgelegt und hat gegenüber SPDIF (500mV) einen höheren Pegel (5V). Sie ist damit weniger störanfällig.