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Welche Unterschiede gibt es zwischen dem D/A Wandler der MPP-505 und dem MDA 503?

Man kann beide Geräte nicht miteinander vergleichen, da die Unterschiede sehr groß sind. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier einige der Markantesten:


  • Röhrenelektronik als Ausgangsverstärker => warmer, musikalischer Klang. Im MPP-505 und MAP-305 DA II wird das Röhrenverhalten durch die Verwendung von Feldeffekt-Transistoren (FET) "simuliert", FETs weisen eine Röhren-ähnliche Kennlinie auf.
  • Getrennte Wandler für rechten / linken Kanal => kein Übersprechen zwischen den Kanälen. Alle DA- oder AD-Wandlerchips sind Stereo-Wandler, das heißt, beide Kanäle (Rechts / Links) sind in   einem Chip (IC) zusammengefasst. In fast allen Geräten  (auch MPP-505) wird deshalb ein Stereo-Wandlerchip benutzt.

  • extrem jitterarme Takterzeugung => räumliche Abbildung extrem stabil und präzise.

  • Sehr aufwändiges Netzteil mit extrem stabilen und gegeneinander entkoppelten Versorgungsspannungen, eigene Netzteilelektronik für die Röhrenausgangsstufe.

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Wirkt sich die Röhrenendstufe des 503 positiv auf den Klang aus?

Die Röhrenelektronik als Ausgangsverstärker erzeugt einen warmen, musikalischen Klang.

 

Im MPP-505 und MAP-305 DA II wird das Röhrenverhalten durch die Verwendung von Feldeffekt-Transistoren (FET) "simuliert", FETs weisen eine Röhren-ähnliche Kennlinie auf. Die Wandler im MPP 505 und MAP-305 DA II haben deshalb die gleiche Klangcharakteristik, klingen aber (auch aus anderen Gründen) nicht gleich.

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Wird der MDA-503 sich den zuletzt gewählten Eingangskanal nach dem Aus- und wieder Einschalten merken? Wenn nicht, welcher Kanal wird als Standard benutzt?

Der Prozessor merkt sich den zuletzt angewählten Eingang leider nicht, als Standard ist nach dem Einschalten der Eingang COAX 1 aktiv.

 

Da aber zu jedem Eingang  eine  Wahltaste vorhanden ist, muss man nicht wie bei MPP 505 oder MAP 305 DA II mehrmals drücken, um einen anderen Digitaleingang zu wählen.

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Kann der MDA 503 das SACD-Format verarbeiten, wen nicht, wird es in eier nächsten möglich sein, SACD-Player anzuschließen?

Die auf einer SACD vorhandenen Daten sind ist einem anderen Datenformat gespeichert, sie liegen als komtinuierlicher Datenstrom vor und nicht blockweise, wie dies beim PCM-Format der Fall ist. Da der MDA 503 aber über Eingänge im Format SPDIF und AES/EBU verfügt, die beide blockweise organisierte Daten erwarten, ist er nicht kompatibel zum SACD-Format.

 

Wir gehen wegen des langsamen Aussterbens des SACD-Formates nicht davon aus, dass Advance Acoustic in einer nächsten Generation einen SACD-Decoder nachrüsten wird.

 

Einige SACD-Player können allerdings Daten auch im PCM-Format mit  24bit/192kHz auf einem SPDIF - oder AES/EBU-Ausgang ausgeben, in diesem Fall können die Daten vom MDA 503 verarbeitet werden.

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Ich möchte dieses Gerät als externen Wandler für einen Netzwerk-Streaming Client benutzen. Die Verbindung soll über den optischen Ausgang des (S/PDIF) des Clients an den Advance Acoustic Wandler erfolgen. Ist dies prinzipiell möglich?

Im MCD 503 wird ein 24bit / 384 kHz-Wandler benutz, der aber aus Qualitätsgründen mit 192 kHz Samplefrequenz betrieben wird. Das Gerät kann daher 24bit/192kHz-Signale wandeln, es besitzt aber natürlich keinen Decoder (z.B. für Flac). Die Decodierung muss im Streaming Client erfolgen, dieser gibt dann über seine SPDIF-Schnittstelle ein Standard-PCM-Signal aus.

 

Ob dies allerdings einwandfrei funktioniert, hängt von der Qualität der Verbindung ab. Ursprünglich war SPDIF für 20 Bit (24 Bit optional) und max. 48 kHz Samplerate entwickelt worden. Die für eine 24Bit/192 kHz-Übertragung nötige Datenrate ist die Obergrenze, die mit einer (hier am besten optischen) SPDIF-Verbindung erreicht werden kann.