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"Ausphasen" der Anlage, was ist das, wie geht das?

Das "Ausphasen" aller Komponenten einer HiFi-Anlage bewirkt, dass ein möglichst kleiner Potentialunterschied zwischen der Masse eines Gerätes und dem Schutzleiter der verwendeten Steckdose besteht.


Alle Geräte sind untereinander mit Audio (Cinch) Kabeln verbunden, die auch eine Masseverbindung zwischen den Geräten herstellen. Möglichst geringe Portentialunterschiede bedeuten, dass klangbeeinflussende Ausgleichsströme über diese Audioverbindungen minimiert
werden.

 

Bitte gehen Sie so vor:

 

  1. Mit einem Phasenprüfer an der Netzleiste die Phasenseite suchen und markieren.

  2. Alle Geräte werden einzel gemessen, sie dürfen nicht untereinander mit Audiokabeln verbunden sein.

  3. Isolieren Sie bitte zuerst den Schutzleiter an der Zuleitung Ihres Gerätes (Isolierband etc.)  (Nur für die Dauer der Messung, Isolierung danach bitte unbedingt wieder entfernen!)

  4. Stecken Sie den Stecker in die Steckdose und schalten Sie das Gerät ein. Messen Sie mit einem Multimeter (die einfachste Ausführung mit einem Wechselspannungsbereich genügt) im  Wechselspannungs-Messbereich die Spannung zwischen dem Schutzleiter eines Steckplatzes der Netzleiste und der Masse einer Cinchbuchse des Gerätes und merken Sie sich den Wert.

  5. Drehen Sie den Netzstecker um 180 Grad und führen Sie die Messung erneut durch. Achten Sie darauf, dass die Isolation des Schutzleiters am Stecker noch besteht. Sie werden nun einen anderen Spannnnungswert messen.

  6. Die Steckerposition, in der die niedrigere Spannung gemessen wurde, ist die phasenrichtige Position des Netzsteckers. Markieren Sie den Gerätestecker entsprechend der Phasenmarkierung, die Sie unter (1) an der Netzleiste angebracht hatten.

  7. ENTFERNEN SIE DIE ISOLIERUNG DES SCHUTZLEITERS VON NETZSTECKER DES GERÄTES!

  8. Führen Sie die Messung an allen Geräten Ihrer Anlage durch.

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Anschluss eines Subwoofers an Vollverstärker

Alle Advance Acoustic Vollverstärker verfügen über auftrennbare verbindungen zwischen Vor- und Endstufen.

 

Zum Anschluss eines Subwoofers können diese PRE OUT / AMP IN-Buchsen verwendet werden:

 

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Wie hoch sind die Kegelfüße der neueren Geräte, kann man die "alten" Kunststofffüße gegen Kegelfüße austauschen?

Die Kegelfüße haben eine Höhe von 2,6 cm ohne Unterlegpuks.


Die Kunststofffüße wurden von unten (durch den Fuß) mit einer Schraube an Gehäuse befestigt. Die neuen Kegelfüße haben ein Innengewinde und werden vom Inneren des gerätes aus festgeschraubt. Zur Befestigung muß also entweder das gerät geöffnet werden oder die Befestigung

erfolgt mitels Gewindestäben, die zunächst von außen in den Gehäuseboden geschraubt werden, danach wird der Fuß auf den Gewindebolzen geschraubt. Hierbei besteht die Gefahr, dass die in Inneren des gerätes liegende Platine zustört wird, wenn der Gewindebolzen zu weit in das gerät geschraubt wird. Wir übernehmen keine Haftung für das Austauschen der Füße!

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Warum haben einige Geräte ein Kabel mit Schutzkontakt (3-poliger Kaltgerätestecker), andere ein Kabel ohne Schutzkontakt (2-poliger Kaltgerätestecker)?

Es gibt mehrere Schutzklassen, sie teilen elektrische Geräte in Bezug auf die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages ein.


Bei _Schutzklasse 1  müssen alle leitfähigen Gehäuseteile mit dem Schutzleitersystem der Elektroinstallation verbunden sein, dies geschieht in der regel über den Schutzleiter des Netzkabels und eine Stecker mit Schutzkontakt (Schukostecker). Wenn im Fehlerfall ein stromführender Leiter das mit Schutzleiter verbundene Gehäuse berührt, wird die Sicherung ausgelöst und der Stromkreis spannungsfrei geschaltet.


Geräte der _Schutzklasse 2_ haben eine verstärkte oder doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreis und Metallgehäuse und keinen Anschluss an den Schutzleiter.


Um Masseschleifen (Brummschleifen) zu verhindern, sind einige Geräte als Schutzklasse 2 ausgeführt, dies trifft z.B. auf den Vorverstärker MPP 206 zu. Es wird so ein einfacherer Anschluss anderer Geräte der Schutzklasse 1 ermöglicht, die ja sonst über die Audiokabel (Abschirmung liegt auf Masse) UND über die Schutzleiter mit Masse verbunden wären und so zu Brummschleifen führen könnten.

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Wie hoch ist der Dämpfungsfaktor bei Advance Acoustic Verstärkern?

Leider können wir die Frage nach dem Dämpfungsfaktor der Advance Acoustic-Verstärker nicht beantworten, die Daten liegen uns nicht vor.


Wichtig zu wissen ist, dass alle Verstärker von Advance Acoustic extrem laststabil sind. Dies konnten auch verschiedene Lautsprecherhersteller wie z.B. Quadral/Aurum, Nubert und Klipsch bestätigen, die unsere Verstärker bevorzugt für ihre Vorführungen benutzen. Der von einer Testzeitschrift immer abgedruckte "Audiocube" ist im Falle von Advance Acoustic tatsächlich ein Würfel, der nicht, wie bei anderen Verstärkern

üblich, an den Seiten bei induktiver Last abfällt.


Der Einfluss des Dämfungsfaktors  wird unserer Ansicht nach ohnehin weit überschätzt. Hierzu gibt es unter Anderem eine sehr interessante Abhandlung von J.B. Lansing (JBL), der mathematisch nachgewiesen hat, dass oberhalb eines Dämpfungsfaktors zwischen 20 und 30 nahezu kein Einfluss mehr besteht, da der Gleichstrom-Widerstand der angeschlossenen Lautsprecher den max. möglichen Strom begrenzt und ein auch noch so niedriger Innenwiderstand des Verstärkers keinen nennenswerten Einfluss mehr hat. Sehr wichtig sind dagegen die Auslegung des Transformators und des restlichen Netzteils.

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Kann man die VU-Meter der Verstärker anders (empfindlicher) einstellen?

In allen Advance Acoustic Verstärkern befindet sich eine Platien, auf der die Messverstärker für die VU-Meter aufgebaut sind. Auf diesen Platinen

gibt es Trimm-Potentiometer, mit denen die VU-Meter ab Werk kalibriert werden. Mit diesen Trimmern können die Vu-Meter anders (empfindlicher) eingestelt werden. Die Trimmer sind erreichbar, wenn der Deckel des Gerätes entfernt wird.